Manila - Papageiamadine
Erythrura viridifacies
Foto: H.Bregulla
Beschreibung:
Männchen: Die gesamte Oberseite ist von der Stirn bis zum Bürzel grasgrün. Hand- und Armschwingen sind bräunlichschwarz mit grünen Außensäumen. Die Oberschwanzdecken sind ebenso rot wie die beiden mittleren Steuerfedern welche deutlich länger sind als die übrigen Schwanzfedern. Diese sind graubraun mit grünen Außensäumen. Die Unterseite ist bis zum unteren Bauch, einschließlich der Flanken, ebenfalls grasgrün, jedoch etwas heller als die Oberseite. Der Unterschwanz ist ockerfarben, die Augen braun, der Schnabel schwarz und Füße und Beine sind fleischfarben.
Weibchen: Die Weibchen sind in der gesamten Färbung matter als die Männchen.
Jungvögel sind oberseits grün und unterseits hell ockerfarben. Die Oberschwanzdecken haben eine bronzefarbene Färbung. Die mittleren Steuerfedern sind noch nicht verlängert. Der Schnabel ist schwarz und hat einen gelben Unterschnabel.
Verbreitung:
Philippineninsel Luzon, Curio traf sie auch auf den Inseln Banai und Negros an (mündlich)
Lebensraum:
Savannen, Waldrandgebiete und Bambusbestände des Tieflandes bis 1000m.
Lebensweise:
Die Vögel sind sehr selten zu finden, wenn sie aber auftauchen, dann in riesigen Schwärmen an Stellen mit Gras- oder Bambussamen. Die Brutzeit liegt in den Monaten März bis April. Brutdauer ca. 14 Tage, die Gelegegröße eines Gefangenschaftspaares betrug 3 Eier.
Entdeckung und Einfuhr:
Entdeckt wurde die Manila - Papageiamadine erst 1937 und von Hachisuka und Delacour erstmals beschrieben. Der erste Import erfolgte Mitte 1966. Leider konnte man mit diesen Tieren keinen Zuchtstamm aufbauen, sodaß es heute wohl keine Manila´s mehr bei uns gibt. In ihrem Wesen und Verhalten ähneln sie sehr der Lauchgrünen Papageiamadine. Laut Herrn Dr. Burkard bleiben die Tiere stets sehr scheu und eignen sich nicht besonders gut für eine Käfig- oder Volierenhaltung. Das recht kleine Verbreitungsgebiet könnte die Art recht schnell zur gefährdeten Vogelart machen. Sollte sie wieder einmal importiert werden müßte man sich sehr intensiv mit einer erfolgreichen Haltung und Zucht beschäftigen.
Die gesamte Oberseite ist von der Stirn bis zum Bürzel grasgrün. Hand- und Armschwingen sind bräunlichschwarz mit grünen Außensäumen. Die Oberschwanzdecken sind ebenso rot wie die beiden mittleren Steuerfedern welche deutlich länger sind als die übrigen Schwanzfedern. Diese sind graubraun mit grünen Außensäumen. Die Unterseite ist bis zum unteren Bauch, einschließlich der Flanken, ebenfalls grasgrün, jedoch etwas heller als die Oberseite. Der Unterschwanz ist ockerfarben, die Augen braun, der Schnabel schwarz und Füße und Beine sind fleischfarben.
AZ-AEZ IG Papageiamadinen
und australische
Prachtfinken
